Pochen Biennale 2022

Die (neue) Vermessung der Welt

POCHEN Biennale 29.09. - 09.10.22

POCHEN Team

Agnieszka Kubicka-Dzieduszycka

Agnieszkas berufliche Laufbahn beginnt im Bereich der Medienkunst, als sie Mitte der 90er-Jahre die Gründer:innen von Polens erstem Medienkunstfestival WRO (der späteren WRO Biennale) traf. Seitdem hat sich die studierte Germanistin vollkommen der Kunst verschrieben und als Assistentin, Producerin, Projektmanagerin, Kuratorin und Kunstvermittlerin 20 Editionen der WRO Medienkunstbiennale gemeinsam mit ihrem Team konzipiert und realisiert. Sie hat mehrere internationale Kooperationsprojekte inittiert und kuratiert, das Projekt WRO international vertreten – und hauptsächlich mit Künstler:innen aus dem deutschsprachigen Raum, aus Japan und der Ukraine, zusammengearbeitet. Zudem nimmt sie immer wieder freie Projekte auf, hat als freie Fernsehautorin und Produzentin gearbeitet, das Programm des Polnischen Jahres in Österreich koordiniert, ein Festival für kreatives Fernsehen mitkonzipiert, Studierende der Kunstakademie in Wroclaw unterrichtet und für das Sapporo International Art Festival 2020 den Bereich Medienkunst kuratiert. Als Kuratorin der diesjährigen POCHEN Biennale nimmt sie die variierenden Formen der Präsenz von Kunst in der Gesellschaft in den Blick und die Übertragung von Ideen, die dadurch stattfinden kann.

Agnieszka Kubicka-Dzieduszycka

Kim Brian Dudek

Kim ist seit September 2021 beim Spinnerei e.V. Von Halle (Saale) nach Chemnitz gezogen, um dabei zu sein, wo etwas passiert, war er vorher bei dem Medienkunstverein Werkleitz Gesellschaft e.V. (2019-2021) tätig. Hier sammelte er Erfahrungen in allen Bereichen, ob Kuration, Produktion oder Ortsentwicklung. In Hessen – nach eigener Aussage - in einer strukturschwachen und bildungsfernen Region aufgewachsen, zog es ihn nach Jena, um dort Politikwissenschaften und Philosophie zu studieren. Seinen Master of Science machte er dann in Halle im Bereich International Area Studies. Das Interdisziplinäre zog ihn schon immer an und so wirkte er bei der Produktion des „Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen Lizenz Nr. 5"(2018) mit, der im Auftrag von TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel der Kulturstiftung des Bundes geschah. Sein Antrieb: Kunst und Wissen(schaft) zusammenzubringen, Neues probieren, Altes verbessern.

Kim Brian Dudek

Lucia Schaub

Lucia kam als Mailartistin zur POCHEN Biennale: Soll heißen, sie sendet unterschiedlichste Gegenstände durch die Welt und schaut, ob der Postdienst die Dinge durchgehen lässt. 

Daneben ist sie als Projektkoordinatorin bei der Chemnitzer Wirtschaftsförderung (CWE) tätig. Ihr bisheriges Paradestück: das Stadtjubiläum 875 Jahre Chemnitz. Und auch über die Stadtgrenzen hinaus ist sie gut vernetzt: ob bei Festivals in der Schweiz oder in die Chemnitzer Partnerstadt Düsseldorf - Hauptsache Kunst steht im Mittelpunkt.

Lucia Schaub

Ann-Kathrin Ntokalou

Ann mag gute Kommunikation und sucht daher stets nach der adäquaten Form, um Inhalte nachhaltig zu vermitteln. Nach einem kultur- und literaturwissenschaftlichen Studium in München und Madrid hat sie sich daher auch beruflich dem Thema verschrieben. Im Kosmos der Süddeutschen Zeitung hat sie Kampagnen betreut, Netzwerke aufgebaut und analog wie digital Geschichten erzählt. Pünktlich zu Beginn der Pandemie kam sie dann nach Dresden, um dem Rest der Welt Sachsens vielfältige (Kultur)Landschaft näherzubringen. Zudem schreibt sie über zeitgenössische Kunst und interessiert sich für interkulturellen Austausch.

Ann-Kathrin Ntokalou

Philipp Nürnberger

Philipp zaubert bei der POCHEN Biennale: Aus seinen Fingerspitzen direkt in den Bildschirm seines Laptops. Denn er ist beim POCHEN für die gesamte Textarbeit verantwortlich. 

Das macht er schon seit Jahren: Erst als Germanistikstudent, dann als Lektor in einem Verlag und heute als Copywriter in einer Chemnitzer Marketingagentur. Und wenn er mal nicht mit seinen Fingerspitzen zaubert, dann nimmt er seine Beine für die Magie: Bei der Chemnitzer Druckbude e.V. ist er als Skateboardtrainer tätig.

Philipp Nürnberger

Constanze Gröer

Constanze hat bei uns die Zahlen im Blick: Gekonnt jongliert sie damit von Soll an Haben, sodass bei POCHEN die Bücher stimmen. Tun sie doch, oder Constanze? 

Daneben ist sie die Feel-Good-Managerin im Spinnerei e.V. Hier kümmert sie sich ums wohl aller: Aller Bücher, aller Mitglieder und aller Gäste. Denn neben der Buchhaltung schmeißt sie hier die Yogakurse, teilt Massagen aus, bearbeitet eingehende Anfragen und trifft Terminvereinbarungen.

Constanze Gröer

Benjamin Gruner

Bei Benjamin laufen die ganzen Fäden zusammen: Als Projektleiter der POCHEN Biennale hält er alle am Projekt Beteiligten beisammen und strickt die vielen Ideen zu einem Festival zusammen. 

Seit 2013 tragen auch andere Kunst- und Kulturveranstaltungen seine Handschrift: So etwa das ibug- Festival für urbane Kunst, seit 2019 die Kunstbiennale OSTRALE in Dresden und in diesem Jahr sogar eine Ausstellung im Rahmen des europäischen Kulturjahres 2020 in Rijeka (Kroatien). Doch auch der regionale Kulturveranstaltungsmarkt weiß seine Umtriebigkeit zu danken: Für die Fête de la Musique oder die Veranstaltungsreihe Salam Chemnitz – Eine Geschichte der Freundschaft.

Benjamin Gruner

Frank Schönfeld

Frank ist die Person, die jedes Projekt braucht: Nicht viel Worte verlieren, aber messerscharf mitdenken; nicht lang aufhalten, sondern machen. Ein praktischer Typ, weshalb er bei der POCHEN Biennale die gesamte Produktion leitet. 

Auch andere Organisationen wissen das zu schätzen: Seit 2017 beispielsweise die Chemnitzer Entwicklungsgesellschaft (kurz CWE), wo er der Chemnitzer Kultur- und Kreativwirtschaft auf die Beine hilft. In diesem Rahmen konzipiert er unter anderem das Programm zur Kreativförderung Chemnitz (kurz Krach). Außerdem ist er als Vorstandsvorsitzender des Spinnerei e.V. für zahlreiche andere Veranstaltungen verantwortlich: Das Treibsand zum Beispiel, oder Kulturevents wie das a wie apéritif im Staatlichen Archäologiemuseum Chemnitz (kurz: smac).

Frank Schönfeld

Hannes Drißner

Dass Sachsen langsam etwas hipper wird, erkennt man wohl daran: Die Schwaben kommen. Hannes ist ein Beispiel dafür. Aus Stetten am kalten Markt in Baden-Württenberg kommend, arbeitet Hannes als freischaffender Grafikdesigner und als Buchgestalter beim Leipziger Kunstbuch Verlag Spector Books. Nach seinem Mediendesign-Studium an der Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und der University of Reading (UOR) zog es ihn nach Sachsen.
Nebenbei bewegt er sich auf dem Brett, das die Welt bedeutet — dem Skateboard. Straight outta Rampenpark verantwortet Hannes die visuelle Identität der POCHEN Biennale: Vom Katalog zum Leporello tragen sämtliche Drucksachen die Handschrift Hannes’. Und die ist wirklich einzigartig.

Rene Szymanski

Rene ist der Generalist unseres Teams: Hat überall seinen Kopf mit drin und denkt an allen Ecken und Enden mit. Bei POCHEN ist er für das Rahmenprogramm verantwortlich. Hier zerbricht er sich den Kopf darüber, wie multimediale Kunst von allen verstanden werden kann, und wie die inhaltliche Schärfe unserer Themen für die Öffentlichkeit aufbereitet werden können. 

Seit seinem Philosophiestudium macht er das bereits in aller Regelmäßigkeit für das Kulturhaus Arthur in Chemnitz. Da ist er vor allem mit Projektentwicklung, Künstlerbooking und Fundraising betraut.

Rene Szymanski

Natalie Bleyl

Natalie, aus einem erzgebirgischen Dorf bei Aue nach Chemnitz ausgewandert, um die aufregenden Chemnitzer Großstadtmotive vor die Linse zu bekommen, ist als Fotografin Teil unseres Social-Media-Teams.
Nachdem sie ihren Bachelor-Abschluss in Europastudien machte, wechselte sie für Ihren Master in die Anglistik/ Amerikanistik, an dessen Abschluss sie derzeit arbeitet. Nebenbei beschäftigt sie sich ziemlich erfolgreich mit Analog-Fotografie: In diesem Jahr erhielt sie den Anerkennungspreis der JugendKunstTriennale der Kunstsammlungen Zwickau 2021. Ihre Werke hingen u.a. im Club Zukunft oder den Kunstsammlungen Zwickau. Und jetzt hängen sie bei uns – im Instagram- oder Facebook-Feed, wo sie euch regelmäßig mit Bildmaterial versorgt.

Natalie Bleyl